Monatsrückblick September (Pauline)

British Columbia, Donnerstag, 05.10.2017

Wir sind jetzt schon 1 Monat in Kanada! Die Zeit ist echt schnell vergangen, weil einfach alles neu war und man so viel Neues entdeckt hat und sich einleben musste, aber mittlerweile bin ich  angekommen.

In den ersten Tagen ging es mir nicht so gut. Meine Gasteltern waren und sind zwar sehr nett, aber am Anfang hatte ich noch starkes Heimweh und ich glaube, dass alles für mich einfach ein bisschen viel war. Auch das Jetlag hat mir zu schaffen gemacht, aber ich habe mich dann schon richtig auf die ersten High School Tage gefreut und als ich mich dann ablenken könnte, ging es mir auch besser. Über meine ersten High School Tage habe ich schon in einem andere Blogpost geschrieben und es hat sich auch in den Wochen nicht viel an meinem Schulalltag verändert.

Aber ich habe mich endlich überwunden Kanadier anzusprechen und ich kann euch nur raten das zu tun, denn sie sind sehr offen und mittlerweile entwickeln sich dort auch die ersten Kontakte . Es ist zwar niemand direkt auf mich zugekommen und hat mich eingeladen zusammen mit ihnen etwas zu machen, aber wenn man die Leute selber fragt sind sie sehr offen und freundlich. Ich glaube das liegt daran, dass die Kanadier schon ihre Freunde haben und an meiner Schule Austauschschüler nichts "besonderes" sind, weil wir so viele sind.





An den Wochenenden habe ich oft etwas mit Austauschschülern unternommen. Zum Beispiel waren wir zusammen im Kino und wir waren auch auf einem Markt am Samstag, wo es unter anderem auch deutsches Essen gab. Außerdem haben wir zusammen ein Eishockeyspiel angeguckt.





Ich kann euch auch empfehlen darauf zu achten was eure Schule oder eure Stadt für Angebote hat und daran Teil zu nehmen. Zum Beispiel habe ich mit einer Freundin an einem freiwilligen Projekt teilgenommen und wir haben Bäume gepflanzt und meine Schule bietet in den nächsten Wochen ein paar Wanderungen an, wo man natürlich etwas von der Natur sieht, aber auch etwas über verschiedene Sachen lernen kann. Probiert einfach so viel wie möglich aus auch wenn ihr das zu Hause vielleicht nicht ausprobiert hättet und es euch gar nicht besonders interessiert. Überall kann man neue Leute kennenlernen und etwas sehen.




Letztes Wochenende war ich mit meinem Gastvater, meiner Gastschwester, ihrer Freundin und einer Freundin von mir in Kelowna, der nächst größeren Stadt. Zuerst haben wir uns den Beach und Hafen der Stadt angeguckt und dann waren wir noch in der shopping mall.






In meiner Gastfamilie fühle ich mich auch wohl und es gibt viele Vorteile. Trotzdem habe ich am Anfang das Familienleben vermisst, aber jetzt wo ich ein Gespräch mit meiner Gastmutter hatte und das angesprochen habe, habe ich sich das Gefühl das dies etwas gebracht hat. Zum Beispiel waren wir als Familie abends bowlen und ich habe auch mehr mit meiner Gastschwester gemacht.





Auch wenn es im ersten Monat nicht immer einfach war bin ich sehr froh und dankbar hier zu sein und freue mich schon auf den nächsten Monat!















  


Bis Bald, Pauline :-)


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